Mit einer ruhigen, beinahe magischen Meditation in den Frühling begann im Hotel Ostseeländer in Züssow ein ganz besonderer Tag. Während Marko und Nando von der Band Seeside gemeinsam einzählten und den Auftakt gestalteten, lag eine spürbare Erwartung in der Luft – ein Morgen voller Emotionen, Begegnungen und neuer Wege.
Die offizielle Begrüßung durch die Bereichsgeschäftsführerin Birgit Peters griff genau dieses Gefühl auf: Es sei „die Zeit, etwas Neues zu beginnen“, sagte sie bewegt und lud dazu ein, innezuhalten, zurückzublicken – und vor allem Danke zu sagen. Ein wunderbarer, berührender Start in eine Festveranstaltung, die sowohl Neuanfang als auch Beständigkeit feierte.
Die neuen Teilnehmer aus dem Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich der Greifenwerkstatt wurden von Frau Natschke, der Fachbereichsleiterin, die durch die Veranstaltung führte, herzlich willkommen geheißen. Trotz spürbarer Aufregung fanden einige den Mut, ein paar persönliche Worte zu sprechen – und wurden dafür mit warmem, ehrlichem Applaus belohnt. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten Geschäftsführung, Werkstattrat und Frauenbeauftragte Blumen und beste Wünsche.
Ein besonderer Moment war die Reise durch die Anfangsjahre der Jubilare – 2001, 2006, 2011, 2016 – Meilensteine, die nicht nur große Ereignisse widerspiegelten, sondern auch die Entwicklung in der Greifenwerkstatt lebendig werden ließen. Die Fachkräfte gaben dabei sehr persönliche Einblicke in die Arbeit der Leistungsberechtigten. Sie schilderten Entwicklungen, Stärken, besondere Momente und individuelle Wege, die sichtbar machten, wie viel Engagement, Wachstum und Persönlichkeit in jedem einzelnen steckt.
Auch kreative und humorvolle Beiträge sorgten für besondere Augenblicke: Hinter den internen Namen „Mr. Hecke“ und „Mr. Alles Sauber“ verbargen sich liebevolle Würdigungen. So wurde „Mr. Hecke“ als Mitarbeiter beschrieben, der Hecken mit einer solchen Präzision schneidet, dass selbst Fachkräfte kaum mithalten können – stets genau messend und mit einem Blick fürs Detail. Das Gelände des Berufsbildungswerks außergewöhnlich gepflegt erscheinen lässt „Mr. Alles Sauber“.
Im Mittelpunkt standen die Menschen und ihre Geschichten aus den unterschiedlichsten Bereichen: bewegte Berufswege, Engagement weit über die eigentliche Tätigkeit hinaus – und vor allem beeindruckende Jahre voller Beständigkeit, Können und Herzblut.
Musikalisch zog sich die Begleitung von Seeside durch Werke von Johann Sebastian Bach wie ein roter Faden durch die Feier – verbindend, feierlich und zugleich inspirierend.
So wurde dieser Tag zu einer gelungenen Mischung aus Rückblick und Aufbruch, aus Dankbarkeit und Zuversicht. Ein Fest, das in Erinnerung bleibt – und Lust macht auf alles, was noch kommt.