Manchmal beginnt ein neuer Weg genau in dem Moment, in dem sich eine Tür öffnet. Genau so ein Moment war der Besuch des Dienstes zur betrieblichen Inklusion beim Tag der offenen Tür im neuen Seniorenzentrum am Stadtpark. Die offizielle Eröffnung des Hauses ist für den 23. März geplant – doch schon jetzt konnten Interessierte einen ersten Eindruck von den neuen Räumlichkeiten gewinnen. Das Haus präsentierte sich bei der Besichtigung hell, offen und sehr einladend. Freundliche Zimmer, großzügige Gemeinschaftsräume und Terrassen sowie der eindrucksvolle Eingangsbereich mit einer großen Mooswand schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt. Ein Ort, der nicht nur für Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch für Mitarbeitende ein angenehmes Umfeld bietet.
Für den Dienst zur betrieblichen Inklusion der Greifenwerkstatt stand bei diesem Besuch jedoch noch etwas anderes im Mittelpunkt: neue Möglichkeiten für berufliche Teilhabe. Der Dienst zur betrieblichen Inklusion ist ständig auf der Suche nach Unternehmen und Einrichtungen, die bereit sind, Menschen mit Behinderung eine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu geben – sei es über Praktika, berufliche Erprobungen oder langfristige Arbeitsplätze. Das neue Seniorenzentrum am Stadtpark könnte genau so ein Ort sein. Während der Führung ergab sich direkt ein sehr persönlicher und vielversprechender Kontakt. Frau Heß befindet sich gerade auf ihrem beruflichen Weg in der Alltagsbegleitung. In den vergangenen vier Wochen hat sie sich in einer Pflegeeinrichtung praktisch erprobt und dabei festgestellt, dass die Arbeit mit älteren Menschen genau das ist, was sie machen möchte. Der Besuch beim Tag der offenen Tür wurde so zu einem wichtigen Schritt in ihrer beruflichen Zukunft. Denn gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort konnte bereits festgehalten werden: Frau Heß kann hier ab dem 1. April in die Erprobung starten.
Ein neuer Arbeitsplatz, ein neues Team und die Chance, von Anfang an Teil eines Hauses im Aufbau zu sein.
Die Freude darüber ist bei ihr deutlich spürbar: „Ich habe einen sehr positiven Eindruck und bin begeistert von dem Gebäude. Es ist sehr freundlich und lädt dazu ein, dass man Spaß bei der Arbeit hat. Vor allem freue ich mich darauf, mit älteren Menschen zusammenzuarbeiten, sie zu beschäftigen und einfach Freude bei der Arbeit zu haben. Ich bin glücklich, dass ich diesen Weg gefunden habe – und gerade einfach ein bisschen geflasht.“
Für uns zeigt dieser Tag einmal mehr, wie wichtig Offenheit und Kooperation sind. Wenn Einrichtungen bereit sind, Menschen eine Chance zu geben, entstehen neue Perspektiven – für die Betriebe, für die Teams und vor allem für die Menschen, die ihren Platz im Arbeitsleben finden möchten.
Der 1. April markiert für Frau Heß den Beginn eines neuen Kapitels. Und für uns ist es ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.


































