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Die Jury würdigt mit der Vergabe des Preises an die „Sprachtandems“ im Bürgerhafen die interkulturelle Verständigung, die Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und eine zeitgemäße Engagementförderung.

Am frühen Samstagmorgen machte sich eine Gruppe von zwölf Personen auf nach Stralsund. Bereits um 9:00 Uhr begann die heilige Messe in der Katholischen Kirche Heilige Dreifaltigkeit. Die besinnliche und musikalische Feier bescherte uns die nötige Ruhe und Gelassenheit vor der aufregenden Zeremonie der Auszeichnung. Obwohl von den Organisatoren im Vorfeld minutiös geplant, wirkte der Ablauf der Redebeiträge überhaupt nicht hektisch. Die zum Ausdruck gebrachte Würdigung, Wertschätzung und die mutmachenden Worte berührten und bewegten die Anwesenden. 

Nach der Preisverleihung kehrte die Reisegruppe noch ins Café 66 ein. Den kleinen, aber erinnerungsträchtigen Ausflug mit Kaffeespezialitäten und Waffeln, süß bis deftig, in diesem Café zu beschließen, war eine wunderbare Idee. Zumal sich herausstellte, dass es zurecht für seine köstlichen Waffeln bekannt ist! 

Ein großes Dankeschön geht an die vielen Ehrenamtlichen, die sich entschieden haben, ihre Zeit in dieses sinnstiftende Engagement zu investieren. Im dritten Projektjahr zeigt sich, dass der Ansatz des Lernens im Tandem einen wertvollen Beitrag zur gelingenden Integration leistet. 

Aber auch den anderen Sprachtandem-Teilnehmenden gebührt Anerkennung – für ihre Bereitschaft, Hilfe und Unterstützung anzunehmen, aber auch einen Teil ihres Lebensweges und ihrer Lebenserfahrung zu teilen. Besondere Achtung gilt dabei denMitreisenden unserer Gruppe, die noch nie einen christlichen Gottesdienst besucht hatten. Auf dem Rückweg fand ein angeregter Austausch darüber statt.

Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung unserer Arbeit in diesem wirkungsvollen Projekt. Die Auszeichnung trägt unmittelbar zu mehr Sichtbarkeit unserer Projektidee bei. „Wenn mein Projekt mit seinem Modellcharakter dadurch Institutionen der Integrationsarbeit zur Nachahmung einlädt, wäre das eine tolle Wirkung“, so Projektleiterin Gundula Meyer.

Mit dem Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die ehrenamtlich das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen fördern. Der Drei-Königs-Preis wird seit 2001 jährlich verliehen<i>.</i>

Das Projekt „Sprachtandem, voneinander profitieren - Selbstwirksamkeit stärken“ wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und gehört zum Bundesprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden.“

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Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin: Drei-Königs-Preis an Integrationsprojekt "Sprachtandem" verliehen.

 

 

 

Ton in den Händen, Holzspäne in der Luft und viele neue Eindrücke im Kopf, so erlebten drei junge Teilnehmende den Girls’ & Boys’ Day 2026 in der Greifenwerkstatt.
Am 23. April öffnete die Greifenwerkstatt im Rahmen des bundesweiten Girls’ & Boys’ Day erneut ihre Türen und bot Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder hautnah kennenzulernen. 

Insgesamt nahmen drei Kinder und Jugendliche teil, die einen spannenden Einblick in unterschiedliche Arbeitsbereiche erhielten. Nach einer gemeinsamen Begrüßung wurde die Arbeit der Greifenwerkstatt zunächst vorgestellt und es wurde ein Überblick über die vielfältigen Tätigkeitsfelder gegen. Anschließend folgte ein Rundgang durch den Standort in der Feldstraße, bei dem die Teilnehmenden die verschiedenen Werkstätten und Arbeitsbereiche besichtigen und Fragen stellen konnten.

Zwei Mädchen entschieden sich für die Arbeit in der Keramikwerkstatt. Dort konnten sie nicht nur zusehen, sondern selbst aktiv werden. Mit viel Kreativität und Geschick arbeiteten sie direkt mit dem Ton und gestalteten eigene Werkstücke. Dabei erhielten sie einen praktischen Einblick in die Techniken der Keramikherstellung und konnten den gesamten Entstehungsprozess miterleben.

Ein Junge nutzte den Tag, um den Beruf des Sozialpädagogen kennenzulernen. Besonders beeindruckend war für ihn die Verbindung von sozialer Arbeit und handwerklicher Tätigkeit. In der Tischlerei erlebte er die Arbeit mit den Menschen hautnah und konnte beobachten, wie Zusammenarbeit in einem inklusiven Arbeitsumfeld funktioniert und gelebt wird.

Der Girls’ & Boys’ Day in der Greifenwerkstatt war ein voller Erfolg. Ein herzlicher Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen, die mit großer Offenheit und Begeisterung Einblicke in ihren Arbeitsplatz und ihren Beruf gegeben haben.

 

 

 

 

 

 

Vom 24. bis 26. April läuft in ganz Mecklenburg Vorpommern die Pflanzaktion „Vergissmeinnicht gegen das Vergessen“. Sie verfolgt das Ziel, ein deutliches Zeichen für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige zu setzen. Gleichzeitig sollen Personen erreicht werden, die sich bislang gar nicht oder nur wenig mit dem Thema Demenz und den damit einhergehenden Herausforderungen auseinandergesetzt haben. 
Denn entgegen verbreiteter Annahmen können viele Betroffene, auch nach der Diagnose, über lange Zeit selbstbestimmt leben – vorausgesetzt, sie erhalten Unterstützung, verlässliche Informationen und ein Umfeld, das ihre Bedürfnisse berücksichtigt. 

Dieses Ziel verfolgen auch die Mitarbeitenden des Senioren- und Wohnzentrums am Botanischen Garten in Greifswald. Viele ihrer Bewohner*innen haben bereits eine Demenzdiagnose erhalten. Gemeinsam erleben sie daher, welchen Einfluss die Krankheit auf die Betroffenen und ihre Familien haben kann. Pflege- und Betreuungsmaßnahmen müssen daher sehr individuell, oft auch tagesformabhängig, organisiert und durchgeführt werden. „Das ist manchmal gar nicht so einfach und erfordert Geduld, Fingerspitzengefühl und Empathie von allen Beteiligten. Oft beraten wir auch die Angehörigen und haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Fragen.“, erzählt uns Einrichtungsleiter Jörn Pahl. Er hatte von der Pflanzaktion gelesen und wollte diese in „seiner“ Einrichtung zur Umsetzung bringen. „Als ich unserem Betreuungsteam den Vorschlag machen wollte, stellten wir fest, dass ich nicht der Einzige mit dieser Idee war. Unsere Betreuungskraft Frau Schönfeld kam mit demselben Impuls ins Teamgespräch – daher waren wir uns schnell einig.“ 

In dieser Woche war es dann soweit: Mehrere Bewohner*innen unseres Pflegeheims versammelten sich und setzten, gemeinsam mit unseren Betreuungskräften Frau Schönfeld und Frau Zorn, einige zarte Pflänzchen in Blumenkübel um. Diese wurden mit frischer Erde umgeben und vorsichtig gegossen. Damit wollen auch wir ein Zeichen der Solidarität setzen. Denn Menschen mit Demenz gehören in unsere Gesellschaft. Die Botschaft dahinter lautet: „Ihr seid nicht vergessen. Ihr seid nicht allein.“

Die kleinen, leuchtend blauen Blüten fanden nach dem Umpflanzen einen schönen Platz auf der Terrasse der Einrichtung. Somit können sie auch anderen Bewohner*innen und Besuchenden in den kommenden Wochen Freude bereiten.

Veranstaltungen der Pommerschen Diakonie

Infoabend: Der Weg ins BBW BerufsBildungsWerk Greifswald
Frühlingsfest im BBW BerufsBildungsWerk Greifswald
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Wer wir sind

Der Pommersche Diakonieverein ist ein evangelischer Träger sozialer und wirtschaftlicher Dienstleistungen und Teil der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie. Wir haben 13 Standorte in und um Greifswald. Zu unseren Angeboten gehören Pflegedienstleistungen, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und zahlreiche Angebote. 

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Kolleginnen und Kollegen

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