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Ob Bereichsgeschäftsführung, Regional- oder Teamleitung, Führung gehört zu ihren Kernaufgaben. Aber wohin führen sie die Mitarbeitenden, das Leistungsangebot, den Geschäftsbereich, die UGPD eigentlich? 

Um zu verstehen, worin der eigentliche Führungsauftrag liegt, setzten sich die Führungskräfte des GB assistieren in ihrer Klausur mit dieser wichtigen Fragestellung auseinander. Dabei ging es vorrangig darum zu verstehen, wie strategische Entscheidungen auf die eigene Führung einzahlen, ja in eine bestimmte Richtung lenken und warum dies richtig und wichtig ist. 

Bereichsgeschäftsführer Jens Tode erläuterte in diesem Zusammenhang die in der BSC des Geschäftsbereichs abgebildeten Maßnahmen, welche Kennzahlen hiermit verknüpft sind und verdeutlichte an ausgewählten Praxisbeispielen, an welchen Stellen die strategische Unternehmensentwicklung bereits ganz praktisch erlebbar wurde. 

Spannend gestaltete sich dann die Frage, in welcher Korrelation die strategische Entwicklung des Geschäftsbereichs mit jener der Unternehmensgruppe steht. Der Kaufmännische Vorstand Steffen Jaeckel gab dazu einen informativen Einblick und erläuterte u.a. die Hintergründe für laufende und geplante Bauprojekte, E-Mobilität oder auch die forcierten Entwicklungen im Bereich der unternehmensinternen IT-Infrastruktur und wie dies, unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, als übergeordnetem Thema, verortet wird. 

Für die Teilnehmenden war dies ein wichtiger Input, um die strategische Unternehmensentwicklung mit der eigenen Führungsaufgabe enger verknüpfen zu können und nachzuvollziehen wohin sie geführt werden und führen. Ein engmaschiger Austausch wird dabei auch künftig essentiell sein, um Führung und Führungsauftrag zu reflektieren, zu justieren, zu optimieren. 

Grundlegend bleibt dabei der Ansatz, dass für eine erfolgreiche Führung, die Chancen aus der Stärke der Unternehmensgruppe gesehen werden müssen. Die Klausurtagung bot einen guten Auftakt, die Führungskräfte des Geschäftsbereichs hierfür zu sensibilisieren und darin zu bestärken, gemeinsam die Mitarbeitenden, das Leistungsangebot, den Geschäftsbereich, die UGPD auf den strategischen Weg der Unternehmensentwicklung zu führen.

Manchmal beginnt ein neuer Weg genau in dem Moment, in dem sich eine Tür öffnet. Genau so ein Moment war der Besuch des Dienstes zur betrieblichen Inklusion beim Tag der offenen Tür im neuen Seniorenzentrum am Stadtpark. Die offizielle Eröffnung des Hauses ist für den 23. März geplant – doch schon jetzt konnten Interessierte einen ersten Eindruck von den neuen Räumlichkeiten gewinnen. Das Haus präsentierte sich bei der Besichtigung hell, offen und sehr einladend. Freundliche Zimmer, großzügige Gemeinschaftsräume und Terrassen sowie der eindrucksvolle Eingangsbereich mit einer großen Mooswand schaffen eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt. Ein Ort, der nicht nur für Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch für Mitarbeitende ein angenehmes Umfeld bietet.

Für den Dienst zur betrieblichen Inklusion der Greifenwerkstatt stand bei diesem Besuch jedoch noch etwas anderes im Mittelpunkt: neue Möglichkeiten für berufliche Teilhabe. Der Dienst zur betrieblichen Inklusion ist ständig auf der Suche nach Unternehmen und Einrichtungen, die bereit sind, Menschen mit Behinderung eine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu geben – sei es über Praktika, berufliche Erprobungen oder langfristige Arbeitsplätze. Das neue Seniorenzentrum am Stadtpark könnte genau so ein Ort sein. Während der Führung ergab sich direkt ein sehr persönlicher und vielversprechender Kontakt. Frau Heß befindet sich gerade auf ihrem beruflichen Weg in der Alltagsbegleitung. In den vergangenen vier Wochen hat sie sich in einer Pflegeeinrichtung praktisch erprobt und dabei festgestellt, dass die Arbeit mit älteren Menschen genau das ist, was sie machen möchte. Der Besuch beim Tag der offenen Tür wurde so zu einem wichtigen Schritt in ihrer beruflichen Zukunft. Denn gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort konnte bereits festgehalten werden: Frau Heß kann hier ab dem 1. April in die Erprobung starten.

Ein neuer Arbeitsplatz, ein neues Team und die Chance, von Anfang an Teil eines Hauses im Aufbau zu sein.

Die Freude darüber ist bei ihr deutlich spürbar: „Ich habe einen sehr positiven Eindruck und bin begeistert von dem Gebäude. Es ist sehr freundlich und lädt dazu ein, dass man Spaß bei der Arbeit hat. Vor allem freue ich mich darauf, mit älteren Menschen zusammenzuarbeiten, sie zu beschäftigen und einfach Freude bei der Arbeit zu haben. Ich bin glücklich, dass ich diesen Weg gefunden habe – und gerade einfach ein bisschen geflasht.“ 

Für uns zeigt dieser Tag einmal mehr, wie wichtig Offenheit und Kooperation sind. Wenn Einrichtungen bereit sind, Menschen eine Chance zu geben, entstehen neue Perspektiven – für die Betriebe, für die Teams und vor allem für die Menschen, die ihren Platz im Arbeitsleben finden möchten.

Der 1. April markiert für Frau Heß den Beginn eines neuen Kapitels. Und für uns ist es ein weiterer Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. 

Kurz vor der offiziellen Eröffnung lud das neu errichtete Seniorenzentrum am Stadtpark alle Interessierten zum Tag der offenen Tür ein. Viele Menschen waren der Einladung gefolgt. Teils aus Neugier, was da in Schönwalde, direkt an der Pappelallee entstanden ist, teils aus Interesse daran, für einen Angehörigen oder gar für sich selbst einen Platz in der Einrichtung anzufragen. Regionalleiterin Katja Kühn und ihr Team führten die immer wieder neu zukommenden Gäste durchs Haus, erklärten das Einrichtungskonzept, beantworteten Fragen und standen beratend zur Seite. 

Das Seniorenzentrum bietet künftig 103 Menschen mit einem Pflegegrad eine häusliche Atmosphäre. Durch das Raumkonzept können kleinere Pflegegruppen von 12-15 Personen gebildet werden, denen jeweils ein Pflegeteam zugeordnet sein wird. Den Pflegebedürftigen steht ein Einzelzimmer mit einer Größe von ca. 17m² zur Verfügung. Bodentiefe Fenster, die sich auch in den Gemeinschaftsräumen wiederfinden, sorgen für optimale Lichtverhältnisse. Das Farbkonzept, welches durch das Spätsommerfarbspiel in der Pappelallee inspiriert wurde und durch warme Töne geprägt ist, trägt ebenfalls zum Wohlfühlen bei. 

Ein besonderer Mehrwert ist darüber hinaus in den großzügigen Gemeinschaftsbalkonen und Terrassen zu sehen, die sich in jeder der vier Etagen finden. Ergänzend laden Caféteria und Lounge zum Verweilen ein. 

Mit dem Neubau Seniorenzentrum am Stadtpark, werden die Pflegeinrichtungen Gottfried-Janczikowski-Haus in Züssow und das Haus Meeresblick in Lubmin ihren Betrieb nach Greifswald verlegen. Bereits in zwei Wochen werden die ersten Bewohner*innen der ehemaligen ländlichen Standorte die neuen Räumlichkeiten beziehen. Mit dem Umzug nach Greifswald erweitert der Pommersche Diakonieverein e.V. als Träger der Einrichtung, der bereits das Senioren- und Wohnzentrum in der Soldtmannstraße betreibt, sein stationäres Pflegeangebot in der Hansestadt.

Für die Inbetriebnahme wünschen wir dem Team gutes Gelingen und allen Bewohner*innen ein gutes Ankommen im neuen zu Hause. 
 

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