Pommerscher Diakonieverein e.V.Herzlich willkommen

Aktuelles

Manchmal tut es einfach gut, rauszukommen und den eigenen Blick zu weiten. Genau das haben wir getan: Das Bildungsfachteam und der Dienst zur betrieblichen Inklusion der Greifenwerkstatt waren zu Gast im Ramper Werk – unter dem Motto „Lernen von den Besten – und Lernen voneinander. Berufliche Bildung im Dialog“.

Wir wurden freundlich empfangen und sind offen ins Gespräch gestartet. In einer persönlichen Vorstellungsrunde ging es nicht nur um Funktionen und Aufgaben, sondern auch um Erwartungen und aktuelle Themen, die uns beschäftigen. Schnell wurde klar: Die Herausforderungen ähneln sich – und sind doch überall ein bisschen anders.

Beide Einrichtungen stellten ihre Konzepte der beruflichen Bildung, Qualifizierungs- und Zertifikatsbausteine sowie ihre Kompetenzanalysen vor. Im Austausch zu Fehlzeitenkonzepten, Übergangsmanagement und zum Budget für Arbeit wurde es konkret. Was funktioniert? Wo hakt es? Und wie gehen andere mit ähnlichen Fragestellungen um?

Besonders eindrücklich war für uns die Besichtigung der Bereiche der Beruflichen Bildung, der Tischlerei sowie des Kreativbereichs mit Keramik- und Stoffverarbeitung. Zu sehen, wie andere Werkstätten arbeiten, welche Schwerpunkte sie setzen und wie sie mit Themen wie Größe oder Erreichbarkeit umgehen, hat unseren eigenen Blick geschärft.

Für uns als Team war dieser Tag gleichzeitig ein etwas anderer Klausurtag. Schon die gemeinsame Fahrt haben wir genutzt, um ins Gespräch zu kommen – und auch auf der Rückfahrt wurde weitergedacht. Die Atmosphäre war offen und zugewandt, die Zeit verging schnell.

Im abschließenden Austausch ging es um die Frage, wie zukunftsfähige Strukturen im Eingangsverfahren, im Berufsbildungsbereich und im Übergangsmanagement aussehen können – und was es braucht, um sie zu entwickeln.
Dass wir den Folgetermin direkt vor Ort festgemacht haben, war uns wichtig. Wir wollten sicherstellen, dass der Austausch nicht bei einem guten Vorsatz bleibt. Im Juli treffen wir uns in Greifswald – und führen das Gespräch weiter.
Ein Tag mit ehrlichem Dialog, unterschiedlichen Perspektiven und einigen Denkanstößen, die uns noch eine Weile begleiten werden.

Pastor i. R. Friedrich Bartels hat in seinem Leben viele gesellschaftliche und politische Entwicklungen erlebt, die prägend gewesen sind. Den zweiten Weltkrieg. Den Bau der Berliner Mauer und die damit einhergehende deutsche Teilung. Das sozialistische Regime der DDR. Die Wiedervereinigung, um nur einige Eckdaten zu nennen. Doch unbeirrt der Geschehnisse, ließ sich Friedrich Bartels nie von seinem Weg des christlichen diakonischen Wirkens abbringen. Für ihn steht seit jeher der Mensch im Mittelpunkt. Insbesondere engagierte er sich für die Menschen mit Beeinträchtigung und setzte sich für ihre Rechte und optimale Lebensverhältnisse ein. Sein Wirken entfaltete Friedrich Bartels mit seiner langjährigen Tätigkeit als Vorsteher der Züssower-Diakonie-Anstalten, aus denen er in den Wendejahren 1991 den Pommerschen Diakonieverein heraus gründete und sich maßgeblich für die Standortansiedlung des BerufsBildungsWerkes Greifswald einsetzte. 

Die pommersche Kirchen- und Diakoniegeschichte war Friedrich Bartels stets eine Herzensangelegenheit. Mit viel Engagement arbeitete er die Geschichte der Vorgängereinrichtungen der Züssower-Diakonie-Anstalten in Kückenmühle auf. Mit seinem 2013 veröffentlichtem Buch „Kückenmühler Spuren. Die Geschichte der Kückenmühler Anstalten in Stettin“ leistete Friedrich Bartels nach langjähriger Recherche, auch mit Unterstützung seines Sohnes Pastor Michael Bartels, einen wesentlichen Beitrag zur Aufdeckung der geschichtlichen Geschehnisse. 

Für sein großes Engagement für die Menschlichkeit wurde Friedrich Bartels 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Er setzte sich stets für behinderte, alte und schwache Menschen ein. Mit viel Energie hat er in seiner 25jährigen Tätigkeit als Vorsteher die Diakonie-Anstalten und später den Pommerschen Diakonieverein ausgebaut, um behinderten Menschen dort nicht nur eine lebenswerte Umgebung zum Wohnen und Arbeiten zu bieten, sondern auch Förderung und persönliche Zuwendung zu geben.

Auch über seine Amtszeit hinaus engagierte sich Friedrich Bartels weiter für die Menschen, u.a. als aktiver Ehrenamtler im Bürgerhafen. 

An seinem heutigen 90sten Geburtstag kamen viele Menschen, die Friedrich Bartels nicht nur gratulieren, sondern ihm vor allem ihren Dank für das gemeinsame Miteinander und sein beeindruckendes Wirken für die Menschlichkeit aussprechen wollten. Pastor i.R. Friedrich Bartels – ein mutiger Visionär, der stets mit einem hohen Maß an Freude die Dinge angeht und dabei immer das christlich diakonisch Wirken im Blick behält, welches Vorbild für die Entwicklung unserer Lebensfelder ist.  

Unter dem Motto „80s & 90s“ wurde von 09:00 bis 11:00 Uhr ausgelassen gefeiert, getanzt und gelacht. Schon beim Betreten der Werkstatt war klar, dass hier eine echte Zeitreise stattfand.
Neonfarben leuchteten in allen Ecken, auffällige Trainingsanzüge erinnerten an die Kultjahre der Aerobic-Welle, und bekannte Figuren aus Film, Fernsehen und Musik der 80er und 90er sorgten für staunende Blicke. Die Vielfalt und Kreativität der Kostüme boten reichlich Gesprächsstoff. Überall wurde gelacht, fotografiert und bewundert. Die besondere Atmosphäre war vom ersten Moment an spürbar.

Ein schwungvoller Höhepunkt des Vormittags war die gemeinsame Polonaise durch die verschiedenen Bereiche des Standortes. Mit Musik, Gesang und fröhlichem Winken zog die bunte Gruppe durch die Werkstatt und verbreitete beste Stimmung bis in den letzten Winkel.

Besonders schön war auch der standortübergreifende Besuch. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Häusern kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern. Das Wiedersehen und der persönliche Austausch stärkten das Miteinander und machten die Feier zu einem verbindenden Erlebnis.

Am Ende waren sich alle einig, dass diese Faschingsfeier ein voller Erfolg war. Gemeinschaft, Lebensfreude und ein Hauch Nostalgie prägten den Vormittag und werden den Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben.

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