Pommerscher Diakonieverein e.V.Herzlich willkommen

Aktuelles

Erst im Juli sind die ersten Mieter:innen in die Wohnhausneubauten im Philosophenweg Lubmin eingezogen. Der Pommersche Diakonieverein hatte zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 12 Mietwohnungen fertiggestellt. Nun ist auch der Bau des dritten Gebäudes weit voran geschritten – im Zeitplan trotz der gegenwärtig im Baubereich vielfach vorherrschenden Materialknappheit. Am 03.09.21 konnte Richtfest gefeiert werden – traditionell mit einer kleinen Ansprache des Bauherrn und einem guten Tropfen für den gelingenden Bauabschluss.
Bis zu diesem ist es allerdings noch ein ganzes Stück hin: Voraussichtlich zum Spätsommer 2022 können die ersten Mieter:innen in die 19 Mietwohnungen einziehen, die als 2- und 4-Raum-Wohnungen entstehen. Alle Wohnungen erhalten eine Terrasse oder einen Balkon. Über einen Aufzug werden die oberen Stockwerke erreichbar sein.

Wie ihre Nachbarn profitieren auch hier die zukünftigen Mieter:innen von der wunderschönen Lage, umgeben von Kiefern und nur wenige Meter vom Lubminer Strand entfernt. Bereits jetzt verzeichnet die Wohnungsverwaltung viele Anfragen für die neuen Wohnungen und führt eine Warteliste für Vormerkungen, auf die sich Interessierte aber gern noch eintragen lassen können.

Weitere Informationen

Zwölf neue Schüler:innen starteten am vergangenen Donnerstag ihre 3-Jährige Lehrzeit in den Geschäftsbereichen pflegen und assistieren und wurden hierbei durch einige Vertreter des Vereins begleitet. Nach einer Begrüßung durch die Geschäftsführer Herrn Tode und Herrn Ehmke, stellten sich die Regionalleitungen der verschiedenen Einrichtungen kurz vor und hießen die ihnen zugehörigen Auszubildenden herzlich willkommen. Es folgten kleine Kennlernspiele und Vorstellungsrunden, in denen die Schüler:innen die Möglichkeit hatten, untereinander erste Kontakte zu knüpfen. Schon hier konnten einige Gemeinsamkeiten festgestellt und Vorerfahrungen ausgetauscht werden.

Im weiteren Verlauf der Begrüßungstage wurden dann theoretische Grundlagen, z.B. zum Datenschutz, den Rechten und Pflichten der Auszubildenden und dem Arbeitsschutz erläutert. Aber auch praktische Fertigkeiten im Bereich der Hygiene und der Ersten Hilfe wurden vermittelt. Die Schüler:innen lernten unten anderem, wie man eine Händedesinfektion richtig durchführt. Das Ergebnis wurde dann unter einer Schwarzlichtlampe überprüft und brachte wohl immer wieder mal den gewünschten „Aha“-Effekt. Auch die stabile Seitenlage, das Retten eines bewusstlosen Menschen aus dem Gefahrenbereich und die Herzdruckmassage konnten am Ende der Übungen von allen Teilnehmenden korrekt durchgeführt werden. Unterstützt und angeleitet wurden sie hierbei von Pflegefachkräften des Pommerschen Diakonievereins. Ein besonderes Highlight war außerdem die Ausbildung zum Brandschutzhelfer/zur Brandschutzhelferin, in der jede:r Schüler:in selbst tätig werden und ihren / seinen ersten Brand löschen konnte. Dies geschah unter der fachlichen Anleitung der Brandschutzausbilder Peter Wachholz und Guido Vanauer von der WVB GbR.

Da den Verantwortlichen der Begrüßungstage aber vor allem wichtig war, dass die Auszubildenden lernen, sich in die Bedürfnisse und Hilfebedarfe der zu pflegenden Personen hineinzudenken und in der täglichen Arbeit einfühlsam und verständnisvoll zu sein, wurden in mehreren Workshops Übungen zum Thema „Wahrnehmung und Achtsamkeit“ angeboten. So hatten die Schüler:innen die Möglichkeit, einmal einen Perspektivwechsel vorzunehmen und in die Rolle einer pflegebedürftigen Person zu schlüpfen, die mitunter schlechter sieht und hört, der aufgrund einer Erkrankung unerwartet die Hände zu zittern beginnen, die auf Hilfsmittel angewiesen ist oder deren Mobilität z.B. durch schwere Beine eingeschränkt wird. Hier kam ein „Alterssimulationsanzug“ der Praxisanleitung zum Einsatz. Des Weiteren wurde das Anreichen von Nahrung simuliert, die Schüler:innen hatten die Möglichkeit, das Liegen in einem Pflegebett auszuprobieren oder wie es sich anfühlt, in einem Rollstuhl gefahren zu werden bzw. selbst zu fahren. Die Angebote wurden lebhaft genutzt und die gemachten Erlebnisse im Nachhinein besprochen und reflektiert.

Seit dem 07. September sind nun die ersten Teilnehmenden in den Orientierungseinsatz ihrer Ausbildung gestartet, lernen dabei die Einrichtung kennen und können sich mit den Teams und den Strukturen des Vereins vertraut machen. Wir wünschen ihnen allen einen erfolgreichen Start und dass sie mit viel Freude und Engagement dabeibleiben.

Die Begrüßungstage werden im November erneut stattfinden. Dann starten die Alten- und Krankpflegehelfer*innen in ihre 18-monatige Ausbildung.

Zur Eröffnung dieses Festivals begrüßte uns die Regionalleitung Frau Siiri Pieper mit herzlichen Worten.
Von den Wohngruppen gab es einige Darbietungen und diese waren zugleich auch emotionale Höhepunkte. Hierbei sind die Auftritte von der WG1 & WG2 besonders zu erwähnen. Das Motto lautete „A-Cappella @ it’s best“. Auch aus dem Bernardhaus, der therapeutische Wohngruppe, der WG3 und der Außenwohngruppe hielten sich tolle Künstler bereit.

Wie auf einem richtigen Festivalgelände gab es verschiedene Bereiche zu erkunden - von der Bühne über Aktionsstände wie z.B. Torwand schießen, „Hau den Lukas“ weiter zum Verkauf von selbst angefertigten Produkten der NBS, bis zu Süßigkeiten in Form von Slushy, Popcorn und Zuckerwatte – ließen viele Augen staunen.

Mit einer Farbschleuder in petto trumpfte der Kreativstand auf, bei der sich jeder Interessierte ein wahres Kunstwerk erschaffen konnte. Direkt angebunden befand sich der Trödelmarkt, welcher für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte und gleichzeitig mit dem Kuchenbasar auch eine weitere Mission verfolgte. Alle Spenden die durch diese beiden Stände eingenommen wurden, werden der Tierrettung Greifswald e.V. zu Gute kommen, um diese wichtige Arbeit mit hilfebedürftigen Tieren zu unterstützen. (diesbezüglich folgt ein separater Artikel)

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Neben dem Kuchenbasar, betreut von freundlichen Mitarbeiter*innen des Katharinenstiftes, gab es auch reichlich Herzhaftes direkt vom Grill. Neben Bratwurst und Fleisch, brachte die ZSC auch Salate mit, welche den Gaumenschmaus gebührend abrundeten. Es gab genügend Zeit, um das gesamte „Festivalgelände“ mit seinen Highlights zu erforschen, sich sportlich zu betätigen, sich künstlerisch auszuleben oder um sich ausreichend zu stärken.

Wer dachte, dies wäre alles gewesen, freute sich umso mehr über die anschließenden Konzerte von Isabell Schmidt und Seeside. Es wurde mitgesungen, geklatscht und getanzt – und Mithilfe der strahlenden Sonne können wir sagen, dass dieses Fest seit langem mit Abstand das Beste war.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen fleißigen Helfer*innen und Unterstützer*innen dieses kleinen, aber doch sehr feinen Festivals.

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