Pommerscher Diakonieverein e.V.Herzlich willkommen

Aktuelles

Große Freude im Senioren- und Wohnzentrum am Botanischen Garten! Durch eine riesige Sachspende konnten Tischschmuck und vielerlei Kurzwarenartikel ausgetauscht und verschönert werden.

Frau Yvonne Neuner, Inhaberin des Strickwarenladens "Lana"  in der Greifswalder Innenstadt, hatte vor einiger Zeit im Senioren- und Wohnzentrum angefragt, ob Bedarf an Deckchen bestehe. Sie würde gerne einige spenden.

Wir freuten uns sehr über dieses Angebot und rechneten mit einer kleineren bis mittelgroßen Menge an Deckchen und Unterlegern. Ein Mitarbeiter sollte sich die Artikel vor Ort anschauen und entscheiden, ob diese im Senioren- und Wohnzentrum Verwendung finden könnten. Bei einem Blick in den Einbauschrank wurde schnell deutlich, dass wir richtig Glück hätten. Wir verabredeten einen Abholtermin für die kommende Woche und wurden gebeten, sicherheitshalber doch lieber mit einem Transporter als einem PKW zu kommen.

Gesagt, getan. Was uns dann aber erwartete, verschlug uns die Sprache. Während wir mit dem Inhalt des Einbauschranks rechneten, führte uns Frau Neuner in den Lagerkeller und zeigte, was wir alles einpacken könnten. Keineswegs nur die Deckchen und Unterleger aus dem Einbauschrank, sondern insgesamt über 1000 Tischdecken,Tischläufer, Platzdeckchen usw. Wahre Schätze!

Alle 105 Nachtschränkchen, 105 Fernsehschränkchen und 105 Tische der 87 Bewohner:innenzimmer konnten komplett neu ausgestattet werden. Darüber hinaus ließen sich auch noch viele Deckchen, Tischläufer und andere Artikel an das Nikolaiheim Gützkow und das Gertraudenstift Demmin weitergeben. Doch damit nicht genug: Frau Neuner prüft nach eigenen Angaben weiter, wo sie Einrichtungen des Pommerschen Diakonievereins mit Sachspenden aus ihrem Laden unterstützen kann.

Wir freuen uns sehr hierüber und danken Frau Neuner für ihre großzügige Spende und Bereitschaft sehr herzlich!

Im Atelier PIX sind Sie richtig, wenn es außergewöhnlich sein soll! Das Atelier PIX des Pommerschen Diakonievereins e.V. ist als Kunstplattform und Arbeitsbereich der Greifenwerkstatt (einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen) ein integratives Projekt der Greifswalder Kunstlandschaft.

Seit 2008 entstehen täglich individuelle Bildwelten ebenso wie Gruppenprojekte und Netzwerke mit Greifswalder Künstler*innen und Initiativen. Bildverkäufe, Kunstleasing, Kursangebote und Marktprodukte tragen zur Refinanzierung des Arbeitsbereiches bei.

Ab dem 26.05.21 sind Sie herzlich eingeladen, einen Blick auf eine kleine Auswahl der PIX-Werke in der Geschäftsstelle der SoPHi Greifswald GmbH, Heinrich-Hertz-Straße 20 b in Greifswald, zu werfen. Angelehnt an diese unstete Zeit findet die neue Ausstellung der Greifswalder Künstler*innen unter dem Titel „Das Drunter, das Drüber & das Dazwischen“ statt und zeigt einen kleinen Querschnitt des PIX´schen Universums.

Sie können die Ausstellung zu den Geschäftszeiten der SoPHi Greifswald besuchen. Der Eintritt ist frei.
 

Das Atelier PIX
Im Greifswalder Atelier PIX haben derzeit 13 Künstler*innen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ihre Wirkungs- und Arbeitsstätte gefunden. Hier arbeiten Menschen mit Behinderung schöpferisch an ihren eigenen, ganz individuellen Bild- und Gedankenwelten, die sowohl materiell als auch motivisch breit gefächert sind. Dabei entstehen Malereien und Zeichnungen, keramische Objekte und Holzarbeiten mit unerwarteten Einblicken und Sujets oder humorvoll reflektierende Texte. Jede Menge Ideen sind immer vorhanden - mal seicht und leicht, mal schwer und drückend - und stets der Ausgangspunkt des Schaffens unserer Künstler. Im Spiel mit den verschiedensten Materialien entstehen immer wieder auch wunderbare Gemeinschaftsprojekte, die Lernprozesse in Farb- und Formgestaltung auf spannende Weise dokumentieren. Die Individualität ihres künstlerischen Schaffens gewährt dabei immer wieder neue und einzigartige Einblicke in die Unterschiedlichkeit menschlicher Sichtweisen auf die Umwelt und sich selbst.

Was ist die Tagesstätte Steg ?
Manchen Menschen fällt es nach einer psychischen Erkrankung oder kritischen Lebensereignissen schwer, selbstständig ihren Alltag zu bewältigen, einzukaufen, zu kochen, die Wohnung zu reinigen oder mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Unsere Besucher*innen lernen bei uns, wie sie solche und andere Anforderungen des Alltags bewältigen können. Wir sind eine teilstationäre Einrichtung, d.h. unsere Besucher*innen kommen tagsüber für einige Stunden zu uns und nehmen unsere Angebote wahr, wohnen aber zu Hause.

Wo befindet sich die Tagesstätte?
Wir sind im 3. OG im Gebäude der Alten Sternwarte, Martin-Luther-Str. 10, direkt in der Greifswalder Innenstadt.

Wie oft und wielange können Besucher*innen in die Tagesstätte kommen?
Das hängt von den jeweiligen Bedarfen ab. Manche Besucher*innen nehmen nur an drei Tagen in der Woche teil, andere sind jeden Tag da.

Wie genau sehen die Angebote aus?
Unsere sozialpädagogischen Fachkräfte führen z.B. Soziale-Kompetenz-Trainings, Einkaufstrainings und ergotherapeutische Angebote durch, wie die Arbeit mit Keramik, Holz oder das Malen. Wir veranstalten im Jahr Basare, wo wir entstandene Werke verkaufen. Regelmäßig kochen wir auch in der Gruppe. Dabei übernimmt jede*r eine bestimmte Aufgabe, die im Vorfeld abgesprochen wird, z.B. das Einkaufen, Zuarbeiten oder den Abwasch.
Wir achten sehr darauf, die Aufgaben klar zu strukturieren und die getroffenen Regeln und Absprachen einzuhalten, etwa den Reinigungsplan.
Oft geht es darum, Verbindlichkeit und Tagesstruktur einzuüben. Doch ist es auch wichtig, Abwechslung in den Alltag zu integrieren und gemeinsam etwas Schönes zu erleben. Deshalb machen wir, wenn nicht gerade Pandemie ist, mittwochs Ausflüge. Etwa in den Botanischen Garten oder ins Museum oder einfach in die Stadt. Jede*r Besucher*in hat eine Bezugsbetreuer, der in regelmäßigen Gesprächen den Förderbedarf plant und bei der Umsetzung unterstützt. Die Besucher*innen haben die Möglichkeit in Zuverdienstprojekten tätig zu sein, insbesondere im Bio-Bistro Alte Sternwarte und im  Naturkostladen und Bio-Imbiss Pommerngrün.

An wen richten sich die Angebote?
Unsere Einrichtung richtet sich insbesondere an Menschen, die in Folge einer psychischen Erkrankung oder schweren Lebensereignissen Hilfe und Betreuung benötigen, um im Alltag selbstständiger sein zu können. Wir ergänzen sozusagen die Therapie und helfen dabei einzuüben, was sich die Besucher*innen aus ihrer Therapie heraus vornehmen.

Wie kann man sich anmelden?
Hierfür stellen die Besucher*innen einen Antrag beim Sozialamt, das bei uns nach verfügbaren Plätzen anfragt und die Kosten übernimmt. Die Dauer der Nutzung ist abhängig von der individuellen Bedarfe der Besucher*innen.

Wie unterscheiden sich die Tagesstätte und die Begegnungsstätte?
Die Begegnungsstätte ist ein offenes Angebot zum Austausch und zur Begegnung. Die Zeiten werden von einem*r Sozialpädagogen*in moderiert. Diese*r begleitet die Besucher*innen bei Mobilisierung, Anregung, Aktivierung, Förderung von Gruppenbildung und Begegnung. In die Begegnungsstätte kann im Prinzip jede*r Interessierte zu den Öffnungszeiten kommen, spontan und auch ohne Anmeldung. In der Begegnungsstätte geht es um den moderierten Austausch und das Miteinander von Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Interessierten.

Gibt es durch Corona besondere Einschränkungen?
Ja, wir halten ein ausgefeiltes Schutzkonzept ein und müssen manche Angebote anders durchführen als wir eigentlich möchten. Wir sind schon eingeschränkt. Hoffen wir, dass es bald vorbei ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen

Blick in die Martin-Luther-Straße in Greifswald
Gebäudetafel mit der Aufschrift Alte Sternwarte
Ein Wegweiser vor dem Gebäude, das die Einrichtungen darstellt, z.B. die Tagesstätte Steg und das Kopier- und Grafikstudio

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