Pommerscher Diakonieverein Aktuelles

Aktuelle Meldungen

Gestern feierten die Tagesgruppe und die Begegnungsstätte Sonnenseite ihr zehnjähriges Bestehen in den neuen Räumlichkeiten am Demminer Markt. In einem bewusst kleinen, persönlichen Rahmen kamen Besucher*innen zusammen, um diesen besonderen Meilenstein zu würdigen. Bei frisch Gegrilltem, selbstgebackenem Kuchen und anregenden Gesprächen entstand eine warme, offene Atmosphäre. Ganz im Sinne der Einrichtung, die seit Jahren für Begegnung, Stabilität und Teilhabe steht. 

Die Sonnenseite hat sich in der regionalen sozialpsychiatrischen Landschaft als verlässlicher Ort etabliert. Ein Raum, der Menschen unterstützt, stärkt und ihnen im Alltag Struktur bietet. Das Jubiläum in den neuen Räumen markiert daher nicht nur einen Rückblick auf erfolgreiche Arbeit, sondern auch einen Aufbruch in die kommenden Jahre.

Und diese bringen ein weiteres großes Ereignis mit sich: 2027 feiert die Sozialpsychiatrie Demmin ihr 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum soll, anders als die intime Feier gestern, in einem größeren Rahmen stattfinden. Ein Anlass, der die langjährige Entwicklung, das Engagement vieler Fachkräfte und die Bedeutung sozialpsychiatrischer Angebote für die Region sichtbar machen wird.

Die gestrige Feier war damit nicht nur ein Rückblick, sondern auch ein Vorgeschmack auf das, was kommt: ein starkes Netzwerk, das weiterwächst und Menschen auf ihrem Weg begleitet.

Am 04.06.2026 fand zum ersten Mal der Tag der Begegnung in Groß Lehmhagen statt. Dieser stand in der langjährigen Tradition der Park- und Sommerfeste des Psychiatrischen Pflegewohnzentrums. Der Tag wurde dieses Jahr einem weiteren Kreis geöffnet und gemeinsam mit dem 2024 eröffneten Gutshaus Groß Lehmhagen gestaltet. 

Zu den Gästen zählten Angehörige und Besucher*innen aus Grimmen und der Umgebung, Kund*innen und Mitarbeiter*innen der Tagesgruppe Demmin, des Katharinenstiftes Greifswald, der Wohnstätten Züssow sowie des Hauses an der Trebel dazu. Hinzu kamen ehemalige Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen vom Landkreis und der Stadt Grimmen, die die Gelegenheit nutzten, um sich auszutauschen und die Atmosphäre zu genießen. 

Durch die gute Zusammenarbeit und Vorbereitung der beiden Häuser war für das leibliche Wohl umfassend gesorgt: Ein vielfältiges Kuchenbuffet und Getränke aller Art – sogar eine eigens errichteter Cocktailbar – standen für die Gäste bereit. Darüber hinaus wurde eine Eisbar eröffnet und im Verlauf des Nachmittags noch eine Grillstrecke mit Würsten und Fleisch.

Zu Beginn hielt Regionalleiter Herr Schallock eine kurze Rede. Dabei betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit der beiden Nachbarhäuser bei der Vorbereitung des Festes, bevor er schließlich die Tanzfläche eröffnete. 

In weiser Voraussicht waren alle Stände mit Planen und Pavillons abgedeckt und es gab genug geschützte Sitzmöglichkeiten auf dem Festgelände. So konnte auch der losbrechende Starkregen die Feiernden nicht davon abhalten, zur Livemusik zu tanzen!

Im Verlauf des Nachmittags trat außerdem noch die Kindertanzgruppe aus Grimmen auf und begeisterte die Anwesenden.

Neben Kinderschminken und den angebotenen handwerklichen Produkten aus der Ergotherapie konnten die Gäste sich außerdem durch die Häuser führen lassen und so die Angebote umfassend kennenlernen.

Alles zusammen ergab sich so ein inklusives Fest, das Jung und Alt begeisterte.


 

Als die Bewohner*innen des Martinstifts im Mai 2025 in die Gützkower Landstraße 30 umzogen, war die Aufregung bei allen groß. Es war schwer greifbar, was sich mit dem Umzug verändern würde, was dies für die bestehende Gemeinschaft, aber insbesondere für jede*n einzelne*n bedeutet.

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen. Die Bewohner*innen sind angekommen im neuen Haus. Und auch das Team um Teamleiter Henry Heidrich-Köhn hat die neuen Strukturen und Anforderungen an das mit dem Haus verknüpften Leistungsangebot, Wohnen mit Assistenz, in einem Prozess des Sammelns neuer Erfahrungen gut in die tägliche Arbeit umgesetzt. Anlass, einmal gemeinsam mit allen Akteuren, das zurückliegende Jahr Revue passieren zu lassen und sich in geselliger Runde bei den Mitwirkenden und Unterstützenden zu bedanken. 

Bereits im Vorfeld stellte sich ein wenig die Aufregung aus dem letzten Jahr wieder ein. Denn jede*r Bewohner*in durfte sich einen Gast einladen. Egal ob Angehörige, Betreuende, ehemalige Mitarbeitende, Werkstatt-Kollegen*in oder jemanden aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Im Fokus stand, dass alle Bewohner*innen die Möglichkeit bekamen, anlässlich der kleinen Feier, Besuch zu empfangen, was großen Anklang fand. Das Team des Hauses unterstützte die Bewohner*innen beim einladen der Gäste und bereitete gemeinsam den Nachmittag mit selbst gebackenem Kuchen vor. 

Der Einladung folgten viele. Eine bunte Gemeinschaft, die im regen Austausch stand und sich erzählerisch mit in das letzte Jahr nehmen ließ, prägte den Nachmittag. Dankbar und zufrieden nach vorn blickend, wird sich das gemeinschaftliche Leben in der Gützkower Landstraße 30 auch künftig unter dem Credo wohnen – leben – teilhaben weiterentwickeln.

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