Pommerscher Diakonieverein Aktuelles

Aktuelle Meldungen

Das Drachenbootfest lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Mannschaften nach Greifswald. Rund um das Kanucenter der HSG Uni Greifswald herrschte eine besondere Wettkampfatmosphäre: Trommelschläge, Anfeuerungsrufe und rund 750 Sportler*innen, die sich auf der Kurzstrecke über 250 Meter und auf der Langstrecke über 1350 Meter miteinander messen wollten.

BBW Allstars
Die BBW Allstars des BBW Greifswald sind zusammen gestartet, zusammen nass geworden und haben gemeinsam gekämpft. Die Motivation war riesig und Spaß und Teamgeist standen bei der Mannschaft wie immer absolut im Vordergrund.

Der Tag begann bei strahlendem Sonnenschein – perfekte Bedingungen für die ersten Rennen. Auf der Kurzstrecke konnten die BBW Allstars richtig abliefern. Platz 18 – und im Finallauf mit 1:18,46 gelang sogar der schnellster Durchlauf des Tages. Für den perfekten Rhythmus sorgte Trommlerin Yvonne, die das Team mit jedem Schlag nach vorn gepusht hat.
Dann kam die Langstrecke und mit ihr strömender Regen, Wind, kühle Temperaturen und eine lange Wartezeit auf dem Wasser. Als wäre das nicht genug, hat ein vorbeifahrendes Touristenboot den Allstars noch eine Extraladung Wasser verpasst.

Pudelnass, durchgefroren, aber unbeugsam haben sie sich durchgebissen und auch diese Herausforderung angenommen.
Am Ende steht ein tolles Ergebnis! Kurzstrecke: Platz 18, Langstrecke: Platz 29.

NBS Bugwelle
Auch in diesem 16. Jahr der Drachenbootkarriere der NBS Bugwelle konnte wieder eine gute Mannschaft aus Mitarbeitenden und Betreuten der NBS gGmbH zusammengestellt werden. Dank Trainer „Howie“ wurde daraus über mehrere Trainings hinweg ein richtiges Team.

Voller Aufregung ging es in den Renntag. Trotz des Wetters war die Stimmung gut und nach den ersten gewonnenen Einzelrennen stieg die Motivation noch einmal deutlich an. Es wurde klar: Mit etwas Biss war eine gute Platzierung möglich. Am Ende konnte im Finale bei den Fun-Booten auf der Kurzstrecke mit Rang 11 eine großartige Platzierung erreicht werden.

Bei der darauffolgenden Langstrecke erwischte ein Regenguss das Team schon auf dem Hinweg richtig, und alle fröstelten. Nach dem Start wurde jedoch schnell die Körpertemperatur wieder hochgefahren. Es folgte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur letzten Sekunde, das die NBS Bugwelle knapp für sich entscheiden konnte, indem das Team alles aus sich herausholte, was die Mannschaft noch einmal zusammenschweißte.
Am Ende stand ein verdienter 20. Platz in der Gesamtwertung, der alle erschöpften Paddler*innen mit Stolz erfüllte.

Pommersche Wellenreiter
Als drittes Team der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie waren die Pommerschen Wellenreiter der Greifenwerkstatt beim Drachenbootfest dabei. Das inklusive Team setzte sich aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen.

Schon im Vorfeld hatte sich die Mannschaft intensiv auf den Wettkampftag vorbereitet. Insgesamt sechs Trainingseinheiten lagen hinter den Pommerschen Wellenreitern, bevor es an den Start ging. Für viele Beteiligte waren sowohl die Trainings als auch die Teilnahme am Drachenbootfest eine große persönliche Herausforderung.

Auf der Kurzstrecke belegte das Team am Ende Platz 25. Die Langstrecke konnte nicht absolviert werden. Auch wenn es sportlich der letzte Platz war, überwog bei allen der Stolz auf die eigene Leistung. Für die Pommerschen Wellenreiter zählen nicht nur Zeiten und Platzierungen, sondern vor allem der Mut, etwas Neues zu wagen, die gemeinsame Vorbereitung und das Miteinander.
Die Teilnahme war für viele ein wichtiger persönlicher Schritt. Alle brachten sich ein, unterstützten sich gegenseitig und meisterten gemeinsam drei Renndurchläufe.

Ein Tag voller Teamgeist
Das 24. Greifswalder Drachenbootfest zeigte eindrucksvoll, wie viel Kraft in gemeinsamer Vorbereitung, gegenseitiger Unterstützung und sportlichem Einsatz steckt. 
Ob Sonnenschein oder Regen, Kurzstrecke oder Langstrecke, Kampf um gute Platzierung oder Bewältigung persönlicher Herausforderungen, alle Paddler*innen sind über sich hinausgewachsen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Teams, Trainer*innen, Unterstützenden, Anfeuernden und Organisierenden. Sie alle haben dazu beigetragen, dass das Drachenbootfest für die Teams der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie zu einem unvergesslichen Tag wurde.
 

Der Einladung der Fachkräfte folgten zahlreiche in der Werkstatt beschäftigte Leistungsberechtigte. Der fachbereichsübergreifende Gedankenaustausch bildete den Mittelpunkt an diesem Tag.  Im Sinne des Mottos „Wir sagen Danke an alle Leistungsberechtigten“ wurde eine kurze Auszeit genutzt, um Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Leistungsberechtigte berichteten von ihren Erfahrungen in den Arbeitsbereichen, von ihren Erfolgen bei der Bewältigung ihrer täglichen Arbeitsaufgaben und sie diskutierten über Themen aus der Politik, dem Boulevard und dem Sport. 

Eingebettet im Innenhof der Feldstraße spielte Hintergrundmusik und alle Anwesenden genossen die vielfältigen kulinarischen Angebote, die durch die Fachkräfte gereicht wurden. Das 4. TeamTimeTreffen endete mit großer Vorfreude auf ein weiteres Treffen im kommenden Jahr.  

 

„Wer ist mein Nächster? Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!“ (aus Lukas 10, 25-37).

Wenn Neues entsteht, erfordert dies das Loslassen von Altem, um Platz für Veränderungen zu schaffen. Solche Schritte erfordern Mut, Einsatz und die Übernahme von Verantwortung. Ein barmherziges Handeln, um Menschen in diesem Prozess, beim Abschied von vergangenem und Begleitung in den Neubeginn, zu unterstützen. Mit dem Umzug des Pflegeangebots von den Standorten Züssow und Lubmin in das Seniorenzentrum am Stadtpark lässt der GB pflegen jedoch nur die einstigen Wirkungsstätten zurück. Die Tradition des diakonischen Handelns, geprägt durch Nächstenliebe und Barmherzigkeit, wird sich jedoch auch künftig in der pflegerischen Versorgung der Kunden widerspiegeln. 

Wie Pastor Dr. Michael Bartels in seiner Ansprache betonte, ist das Seniorenzentrum eine Antwort auf einige der drängenden Fragen der eigenen Angebotsstruktur der stationären Pflege. „Wir mussten Antworten finden auf wichtige Fragen wie: Woher kommen die pflegebedürftigen Kund*innen heute und in der Zukunft, welche Bedarfe, Ansprüche und Wünsche haben sie? Wie können wir gewährleisten, dass genügend qualifiziertes Personal die unterschiedlichen Aufgaben in Pflege und Betreuung übernimmt? Und wie passt das alles zusammen mit den Vorgaben, die uns durch das System der Pflegeversicherung gegeben sind?“

Mit dem Seniorenzentrum am Stadtpark geht die UGPD einen wichtigen Schritt, um die Kunden am neuen Standort, in einem modernen bedarfsorientierten Wohnkonzept zu versorgen.

Ein neues Haus erfordert jedoch nicht nur neue Abläufe, sondern in diesem Fall auch das Zusammenwachsen bisheriger Teams und die Integration neuer Mitarbeiter*innen. Und so gilt es die Balance zu finden, um einerseits die Kontinuität zu wahren und andererseits den Anforderungen am neuen Ort mit dem neuen Team gerecht zu werden. Insofern ist solch eine Eröffnung nicht nur ein Moment der Dankbarkeit, sondern auch der Hoffnung im Blick darauf, was an Entwicklungen an neuer Wirkungsstätte von allen Beteiligten möglich ist, so Michael Bartels.

Wir wünschen dem Team und Bewohnern gutes Ankommen.

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