Pommerscher Diakonieverein Aktuelles

Aktuelle Meldungen

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Ein freundliches Wort. Ein Anruf. Eine helfende Hand. Eine Idee. Ein Mensch, der bereit ist, den ersten Schritt zu gehen.
Die diesjährige Sommerandacht der Greifenwerkstatt hat eindrucksvoll gezeigt, was entstehen kann, wenn viele Menschen von unterschiedlichen Orten und Arbeitsbereichen gemeinsam anpacken. Aus zahlreichen kleinen und großen Beiträgen wurde ein Fest voller Begegnungen, guter Gespräche, Musik, Freude und gelebter Gemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfer*innen, die mit viel Engagement zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben: bei der Planung und Vorbereitung, beim Auf- und Abbau, an den Getränke-, Kuchen- und Popcornständen, bei den Kreativangeboten, den Sport- und Erfrischungsstationen sowie an vielen weiteren Stellen im Hintergrund, die oft gar nicht sichtbar waren.

Ein besonderer Dank geht an die „heißen Boys und Girls“ am Grill, die bei sommerlichen Temperaturen mit vollem Einsatz für das leibliche Wohl gesorgt haben und die Teilnehmenden der Beruflichen Bildung mit den Bildungsfachkräften, die sich in der Versorgung und bei der Gestaltung ebenfalls besonders eingebracht haben. Zwischendurch gab es die verdiente Trinkpause – fast wie beim Fußball, wenn das Spiel kurz unterbrochen wird, damit alle neue Kraft schöpfen können.
Vielen Dank auch an die Band Seeside, die mit ihrer Musik für beste Stimmung und viele schöne Momente gesorgt hat.

Viele Beiträge waren auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar – ein Handgriff hier, eine Idee dort, eine zusätzliche Schicht am Stand oder ein freundliches Gespräch. Doch genau diese vielen einzelnen Beiträge haben den Tag geprägt. Sie haben gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen bereit sind, sich einzubringen.
Das erinnert an das Gleichnis vom Senfkorn. Ein Samen mag noch so klein sein – er trägt Leben in sich. Aus ihm kann etwas wachsen, das weit über seine ursprüngliche Größe hinausgeht. Gott beginnt oft in den kleinen Dingen. Nicht die Größe einer Aufgabe ist entscheidend, sondern die Bereitschaft, den ersten Schritt zu gehen. So wurde unsere Sommerandacht auch zu einer Einladung, den Blick auf das Wesentliche zu richten: auf die kleinen Anfänge, die oft Großes bewirken. Auf Gesten, die Mut machen. Auf Menschen, die Hoffnung schenken. Auf Augenblicke, in denen Vertrauen wächst und Gemeinschaft erlebbar wird.

Diesen Gedanken können wir mit in unseren Alltag nehmen und uns fragen: Welche Samen kann ich heute säen, damit daraus morgen etwas Gutes wachsen kann? Vertrauen. Liebe. Hoffnung. Denn alles, was groß wird, beginnt irgendwann ganz klein.

“Im Andenken an das Wirken des von den Nationalsozialisten ermordeten Sozialdemokraten Johannes Stelling verleiht die SPD Landtagsfraktion M-V an die OMAS GEGEN RECHTS Greifswald & drumrum einen Ehrenpreis für mutige Zivilcourage, demokratische Wachsamkeit und unermüdliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Mit Infoständen, Aktionen, Bildungsarbeit und Gesprächen schaffen die OMAS GEGEN RECHTS Räume für Austausch, Haltung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.” So steht es in der Urkunde, die eine kleine Delegation der vom Bürgerhafen unterstützten Gruppe am 23. Juni in Schwerin u.a. von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig entgegennehmen durfte. Tolle, ausgiebige Laudationes (ja, das ist der Plural von Laudatio) und eine kluge, würdige Festrede von Schriftstellerin Anne Rabe machten den Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis (siehe auch den Instagram Account der SPD).

Am Ende der Laudatio von Brigitte Seifert hieß es “Die Mitglieder der Gruppe machen Mut, Haltung zu zeigen und sich für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Für ihr Engagement, ihre Beharrlichkeit und ihren unermüdlichen Einsatz gebührt ihnen unser Respekt, unsere Anerkennung und unser herzlicher Dank” - und dem können wir uns nur anschließen! 

Die Gruppe der OMAS GEGEN RECHTS Greifswald & drumrum zählt mittlerweile über 50 Unterstützer*innen. 

Ab Dienstag zeigt das St. Spiritus die Wanderausstellung “Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus”. Diese wurde von mehreren OMAS-Gruppen nach MV geholt und auch das umfangreiche Begleitprogramm wird von der zivilgesellschaftlichen Initiative gestaltet (Vernissage: 01.07.26, 18 Uhr; weitere Programmpunkte: siehe auf der Seite vom St. Spiritus).

Junge Menschen in das Berufsleben zu begleiten erhöht nicht nur die Chancen, Nachwuchs für die verschiedenen Tätigkeitsfelder in der UGPD zu gewinnen, sondern setzt auch eine entsprechende fachliche und qualifizierte Eignung bei den Ausbildenden voraus. 

Mit dem Abschluss des internen AEVO-Kurses und der bestandenen Prüfung konnten wir mit Katharina Schultz, Laura Siebert, Berit Hempel, Franziska Weigel und Eric Neuendorf aus der Zentrale sowie Daniel Kapkowski aus der ZSC sechs Menschen zu Ausbildenden qualifizieren. 

AEVO ist die Ausbildereignungsverordnung. Nur wer die Prüfung nach dieser Verordnung ablegt, darf ausbilden. Die Prüfung nach AEVO beinhaltet 4 Handlungsfelder: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken, Ausbildung durchführen, Ausbildung abschließen. 

In dem dreimonatigen Kurs haben sich die Kolleg*innen zwei Mal wöchentlich, neben ihrem regulären Arbeitsalltag, intensiv auf die schriftliche und mündliche Prüfung vorbereitet. Die phantastischen Prüfungsergebnisse aller, belegen, dass sich die Anstrengungen für jeden persönlich gelohnt hat. 

Profitieren werden davon unsere künftigen Auszubildenden. Denn in jedem Bereich der Zentrale werden ihnen nun fachlich qualifizierte Ausbildende mit pädagogischem, methodischem und didaktischem Knowhow zur Seite stehen und sie durch die Ausbildung begleiten.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und der Bereitschaft, junge Menschen, auf ihrem Weg in das Berufsleben zu begleiten.

Auch aktuell!

Zertifizierung & Downloads

Überblick aktuelle Bauprojekte

Freie Wohnungen zur Miete