Pommerscher Diakonieverein Aktuelles

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Am 20.07.2026 startete für Frau Margot Muha eine ganz besondere Reise – eine Reise, die sie sich seit Langem gewünscht hatte und die dank unserer Palliative Care Fachkraft Petra Krause und dem Team des ASB Wünschewagens Mecklenburg- Vorpommern Wirklichkeit werden konnte. Ihr Ziel: Dresden, die Stadt voller Geschichte, Erinnerungen und beeindruckender Architektur, die sie zuletzt zu DDR-Zeiten besucht hatte.

Frau Muha, die in ihrem Leben viel unterwegs war, zahlreiche Reisen unternommen hat und viele Jahre als Taxifahrerin im Raum Rostock tätig war, ist heute schwer erkrankt und wird palliativ versorgt. Trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen hegte sie den tiefen Wunsch, ein letztes Mal die Frauenkirche zu besichtigen und die Altstadt Dresdens bei einer Stadtrundfahrt zu erleben.
Da die Entfernung groß war, wurde die Tour über zwei Tage geplant. Der Transport erfolgte liegend, begleitet von zwei ehrenamtlichen Fahrern des Wünschewagens. Mit dabei war auch unsere Palliative Care Fachkraft, Petra Krause, die Frau Muha schon seit einigen Monaten im Greifswalder Pflegeheim betreut und nun während der gesamten Reise pflegerisch unterstützte.

In Dresden angekommen, wurde Frau Muha in den Rollstuhl mobilisiert, sodass die 72-Jährige die Stadt aktiv erleben und selbst auch Erinnerungsfotos machen konnte. Die Besichtigung der Frauenkirche und die Rundfahrt durch die idyllische Altstadt berührten sie tief. Viele Eindrücke, Erinnerungen und Emotionen begleiteten sie durch diesen besonderen Tag. Dank der reibungslosen und mit viel Engagement durchgeführten Vorbereitungen der beiden Wünschewagen-Koordinatorinnen Frau Herborn und Frau Schmidt war alles perfekt organisiert. Frau Muha konnte nach diesem ereignisreichen Tag im ASB Pflegeheim in Dresden übernachten, wo sie am Abend liebevoll empfangen wurde. Am nächsten Morgen, nach einer erholsamen Nacht und einem ruhigen Frühstück, wurde Frau Muha dann wieder abgeholt und die Teilnehmenden traten die Heimreise an.

Auf der Rückfahrt war Frau Muha sichtbar erschöpft – aber auch glücklich. Glücklich darüber, dass sie diesen bedeutenden Ort noch einmal sehen durfte. Glücklich über die vielen Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen konnte. Und dankbar für die Menschen, die ihr die Erfüllung dieses Wunsches möglich gemacht haben. So wurde Frau Muha nicht nur eine Reise ermöglicht, sondern einen Herzensmoment geschaffen, der bleibt.

Christof Buhl arbeitet im Café und Restaurant Lichtblick der Greifenwerkstatt. Neben seiner Arbeit widmet er einen großen Teil seiner Freizeit dem Golfsport. Mit viel Ehrgeiz, Ausdauer und Freude trainiert er bis zu viermal in der Woche. Dieses Engagement hat ihn inzwischen bis auf die internationale Bühne geführt. 

Am 19. und 20. Juni 2026 nahm Christof Buhl zum wiederholten Male an der „German International Men’s and Women’s Disabled Championship“ im Golfclub Mannheim-Viernheim teil. Dort erreichte er bei den Herren den fünften Platz in der Bruttowertung. In der Nettowertung belegte er sogar einen hervorragenden zweiten Platz. 

Nur wenige Wochen später durfte er Deutschland bei der Europäischen Mannschaftsmeisterschaft für Golfer mit Behinderung vertreten. Die Meisterschaft wurde vom 16. bis 18. Juli 2026 im italienischen Genua ausgetragen. Christof Buhl war an allen drei Turniertagen im Einsatz. Am Finaltag erzielte sein Zweierteam mit 80 Schlägen seine beste Runde. Gemeinsam erreichte die deutsche Mannschaft den siebten Platz. 

Wir freuen uns sehr, einen so engagierten Sportler als Mitarbeiter im Café und Restaurant Lichtblick zu haben, und gratulieren Christof Buhl herzlich zu seinen großartigen sportlichen Leistungen. Für seine kommenden Turniere wünschen wir ihm weiterhin viel Freude und Erfolg! 

Das lebendige Stadtfest erinnert jedes Jahr an den erfolgreichen Widerstand der Hansestadt gegen die Belagerung durch die Truppen Wallensteins im Jahr 1628. Mit zahlreichen historischen Darstellungen und einer besonderen Atmosphäre wird die Geschichte für die Besucher*innen auf eindrucksvolle Weise erlebbar.

Auch die Mitarbeiter*innen aus der Wäscherei tauchten aktiv in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges ein und beteiligten sich an verschiedenen spannenden Mitmach-Aktionen. So konnten sie das historische Geschehen nicht nur beobachten, sondern selbst ein Stück weit miterleben.

Ein absoluter Höhepunkt des Tages war der traditionelle Festumzug mit seinen prachtvollen historischen Gewändern, der großen Eindruck hinterließ. Nach diesem bunten Spektakel ging ein erlebnisreicher und lehrreicher Tag voller neuer Eindrücke zu Ende und es hieß für die Gruppe schließlich wieder: Heimreise antreten.

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