Seniorenzentrum am Stadtpark feierlich eröffnet

Einrichtung zählt zu den größten Bauprojekten der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie

„Wer ist mein Nächster? Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!“ (aus Lukas 10, 25-37).

Wenn Neues entsteht, erfordert dies das Loslassen von Altem, um Platz für Veränderungen zu schaffen. Solche Schritte erfordern Mut, Einsatz und die Übernahme von Verantwortung. Ein barmherziges Handeln, um Menschen in diesem Prozess, beim Abschied von vergangenem und Begleitung in den Neubeginn, zu unterstützen. Mit dem Umzug des Pflegeangebots von den Standorten Züssow und Lubmin in das Seniorenzentrum am Stadtpark lässt der GB pflegen jedoch nur die einstigen Wirkungsstätten zurück. Die Tradition des diakonischen Handelns, geprägt durch Nächstenliebe und Barmherzigkeit, wird sich jedoch auch künftig in der pflegerischen Versorgung der Kunden widerspiegeln. 

Wie Pastor Dr. Michael Bartels in seiner Ansprache betonte, ist das Seniorenzentrum eine Antwort auf einige der drängenden Fragen der eigenen Angebotsstruktur der stationären Pflege. „Wir mussten Antworten finden auf wichtige Fragen wie: Woher kommen die pflegebedürftigen Kund*innen heute und in der Zukunft, welche Bedarfe, Ansprüche und Wünsche haben sie? Wie können wir gewährleisten, dass genügend qualifiziertes Personal die unterschiedlichen Aufgaben in Pflege und Betreuung übernimmt? Und wie passt das alles zusammen mit den Vorgaben, die uns durch das System der Pflegeversicherung gegeben sind?“

Mit dem Seniorenzentrum am Stadtpark geht die UGPD einen wichtigen Schritt, um die Kunden am neuen Standort, in einem modernen bedarfsorientierten Wohnkonzept zu versorgen.

Ein neues Haus erfordert jedoch nicht nur neue Abläufe, sondern in diesem Fall auch das Zusammenwachsen bisheriger Teams und die Integration neuer Mitarbeiter*innen. Und so gilt es die Balance zu finden, um einerseits die Kontinuität zu wahren und andererseits den Anforderungen am neuen Ort mit dem neuen Team gerecht zu werden. Insofern ist solch eine Eröffnung nicht nur ein Moment der Dankbarkeit, sondern auch der Hoffnung im Blick darauf, was an Entwicklungen an neuer Wirkungsstätte von allen Beteiligten möglich ist, so Michael Bartels.

Wir wünschen dem Team und Bewohnern gutes Ankommen.