Pflegeheime Nikolaiheim Gützkow

Neuer Termin!

Tag der offenen Tür

Am 19.05.2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr laden wir Sie zu einem Tag der offenen Tür ein.

Sie können unser Heim unverbindlich besichtigen und all Ihre Fragen an uns stellen.

Nikolaiheim Gützkow Porträt

Herzlich willkommen im Nikolaiheim Gützkow! Unser Pflegeheim mit derzeit 96 Plätzen bietet Ihnen liebevolle und professionelle Betreuung und Pflege, ob für kurze Zeit oder dauerhaft. Mit vielfältigen Angeboten und großer Hingabe tun wir alles, damit Sie sich bei uns so wohl wie möglich fühlen können.

Regionalleiterin: Claudia Hübner
Pflegedienstleitung: Maria Siegmeier

038353 620
Karlstraße 6
17506 Gützkow
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Leistungen

Pflege

Grundlage unseres pflegerischen Handelns ist das Strukturmodell, ein wissenschaftlich basiertes Konzept, dem als Kerngedanke die personenzentrierte Pflege zugrunde liegt.

Um eine solche Pflege gewährleisten zu können, wird die persönliche Situation des zu pflegenden Menschen dokumentiert, seine Potenziale zur Selbsthilfe ebenso wie Risiken. Für jeden Kunden wird ein individueller Maßnahmenplan entwickelt, um vorhandene Gesundheitsressourcen zu aktivieren und die notwendige Unterstützung zu gewährleisten.

Betreuung

Im Nikolaiheim ist die soziale Betreuung ein wesentlicher Kern unseres Pflegeansatzes. Wir erreichen unsere Kunden, indem wir an ihre Lebensgeschichte anknüpfen und ihnen Raum und Gelegenheit zur Interaktion und Teilhabe geben. Fortlaufend halten wir abwechslungsreiche Angebote wie gemeinsames Musizieren, Seniorengymnastik oder auch das Gedächtnistraining vor.

Begegnung

Das Nikolaiheim ist ein Haus der Begegnung. Die Kirchgemeinde in Gützkow bietet Besuchsdienste für alle unsere Kunden an. Auf diese Weise ist eine direkte Einbindung in das Gemeinwesen gegeben; Kontakte zu anderen Menschen vitalisieren das Leben.

Die Gemeindepastoren halten regelmäßige Andachten und Gottesdienste im Nikolaiheim.

Unser Angebot

  • Individuelle Pflege und Betreuung
  • Biografie- und Angehörigenarbeit
  • Regelmäßige tägliche Freizeitangebote (z.B. Musiktherapie und Bewegungstanz), die durch zusätzliche weitere Angebote ergänzt werden
  • Verhinderungs- und Kurzzeitpflege
  • Regelmäßige Gottesdienste im Haus
  • Verpflegung mit Voll-, Schon- und Diätkost
  • Wäscheservice
  • Hausarztprinzip
  • Ärztliche und fachärztliche Betreuung nach Bedarfslage im Haus
  • Friseurleistungen und Fußpflege können im Haus über einen externen Anbieter in Anspruch genommen werden
  • Besuchsdienste der Kirchengemeinde

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Kurzzeitpflege
Wenn die häusliche Pflege zeitweise nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden kann oder Sie sich bei einem Kurzzeitpflegeaufenthalt ein eigenes Bild vom Nikolaiheim machen möchten, können Sie hierzu die Kurzzeitpflege nutzen. Die Kurzzeitpflege kann gleich bei Beginn der Pflegebedürftigkeit in Anspruch genommen werden, auf bis zu 56 Tage pro Kalenderjahr. Ein vorhandener Pflegegrad ist hierbei keine Voraussetzung.

Verhinderungspflege
Die pflegerische Versorgung von Angehörigen ist eine sehr anstrengende und belastende Tätigkeit. Zur zeitweiligen Entlastung der Pflegepersonen können Sie eine sogenannte Verhinderungspflege im Nikolaiheim in Anspruch nehmen.

Die Verhinderungspflege kann in der Regel für 56 Tage pro Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Der Pflegebedürftige muss mindestens den Pflegegrad 2 haben.
  • Es muss eine Pflegeperson vorhanden sein.

Gemeinsamer Jahresbetrag für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege
Die bisher separat in § 39 und § 42 SGB XI vorgesehenen Leistungsbeträge für Leistungen der Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege wurden in dem neuen „Gemeinsamen Jahresbetrag für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege“ zusammengeführt. Damit steht nun ein kalenderjährlicher Gesamtleistungsbetrag von bis zu 3.539 Euro zur Verfügung, den die Anspruchsberechtigten nach ihrer Wahl flexibel für beide Leistungsarten einsetzen können. Die bisherigen unterschiedlichen Übertragungsregelungen entfallen. Konkret bedeutet das: 

  • Die Verhinderungspflege kann bis zu 56 Tagen im Kalenderjahr in Anspruch genommen werden
  • Die hälftige Fortzahlung eines zuvor bezogenen (anteiligen) Pflegegeldes während der Verhinderungspflege erfolgt bereits für bis zu 56 Tagen im Kalenderjahr
  • Es können im Kalenderjahr bis zu 100 Prozent der Mittel der Kurzzeitpflege zugunsten der Verhinderungspflege umgewidmet werden, soweit die Mittel nicht bereits für Leistungen der Kurzzeitpflege verbraucht worden sind (der umgewidmete Betrag wird dabei auf den Leistungsbetrag der Kurzzeitpflege angerechnet, vermindert diesen also entsprechend)
  • Die bisherige sechsmonatige Vorpflegezeit vor der erstmaligen Inanspruchnahme von Verhinderungspflege entfällt.

Palliative Versorgung

Wenn Engel reisen...

Die Geschichte von Palliativpatient Karl-Heinz Klaut aus dem Nikolaiheim zeigt, wie trotz schwerer Erkrankung wieder Freude, Bewegung und Selbstständigkeit wachsen können.

Wenn Engel reisen

Palliativpatient Karl-Heinz Klaut aus dem Nikolaiheim teilt seine Lebensgeschichte

Ein Engel hängt draußen an der Tür von Karl-Heinz Klaut. Der Engel ist im Nikolaiheim das Symbol für diejenigen Bewohner*innen, die in der Einrichtung palliativ versorgt werden. Palliativpatient. Menschen mit unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen und einer begrenzten Lebenserwartung. 

Die Tür zum Zimmer von Herrn Klaut öffnet sich. Ein älterer Mann mit wachem Blick und gepflegtem Erscheinungsbild begrüßt mich. Man sieht Herrn Klaut nicht an, dass er einen palliativen Versorgungsbedarf hat. Nur die Maske, die er zur Unterstützung seiner Atmung trägt, lässt erahnen, dass sein Gesundheitszustand behandlungsbedürftig ist.

Vor 14 Jahren bekam der heute 72jährige die Diagnose Prostatakrebs. Eher ein Zufallsbefund, denn bis dahin ging es Herrn Klaut, wie er selbst sagt, gut. Es folgte eine OP und anschließende Bestrahlung, welche er überwiegend komplikationslos überstand. Dennoch brachte die Diagnose auch eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der eigenen Lebenserwartung mit sich. Den Blick nach vorn gerichtet, entschied sich Herr Klaut für eine mehrwöchige Reise nach Kanada. Noch etwas von der Welt sehen und lang gehegte Träume leben. Doch nach kurzer Zeit verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. Die erste Chemotherapie folgte. Vermeintlich mit Erfolg. Knapp vier Jahre war er beschwerdefrei. Dann der nächste Rückschlag. Die zweite Chemotherapie schloss sich an. Und auch wenn die Nebenwirkungen der Behandlung Herrn Klaut zu schaffen machten, so ist er bis dahin nie an seinem Schicksal verzweifelt, wie er sagt. Selbst als seine Lebensgefährtin, die er lange zu Hause pflegte, an Krebs verstarb. 

Anfang 2025 traten dann Schmerzen im Bereich des Brustbeins auf. Treppensteigen war plötzlich eine Unmöglichkeit, dazu auftretende Atemnot. Das Gefühl zu ersticken. Panik. Notruf. Der Brustraum voller Metastasen. Die Schmerzen. Die Diagnose. Der gewohnte Lebensalltag durch massive Einschränkungen bestimmt. Depressive Verstimmungen schlichen sich ein. Pflegegrad 4. Es folgten mehrere Krankenhausaufenthalte und die Unterbringung im Hospiz. Letztendlich im Frühjahr die Verlegung in das Nikolaiheim. 

Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes hat Herr Klaut in den ersten Wochen, in der für ihn neuen Einrichtung, nicht viel von dem wahrgenommen, was um ihn herum geschah. Was ihn jedoch in der Zeit seit der Diagnose immer wieder begegnete, waren visuelle Erscheinungen, die in Verbindung mit dem Tod standen. Ein quälender Zustand, der Herrn Klaut schmerzlich spüren ließ, dass das eigene Leben vermeintlich zeitnah zu Ende gehen wird. 

Palliativschwester Laura aus dem Nikolaiheim ist insbesondere in solchen Situationen für die Bewohner*innen da. In Gesprächen mit Herrn Klaut fand sie heraus, dass er gerne noch einmal reiten gehen würde. So wie damals mit seinem Bruder in der Mongolei. Zusammen mit dem Projekt Wünschewagen des ASBs organisierte sie für Herrn Klaut einen Ausflug zu einem Gestüt in der näheren Umgebung. Herr Klaut war zu diesem Zeitpunkt sehr geschwächt und es strengte ihn merklich an. Aber dieser Moment, als er auf dem Pferd saß, löste etwas in ihm aus. Die Erinnerung daran bewegt ihn noch heute zu Tränen. Es fällt ihm schwer, dies in Worte zu fassen; er kann es nur so beschreiben, „dass plötzlich etwas weg war“ – die visuellen Erscheinungen, wie auch das Gefühl bald zu sterben. 

Seit diesem Tag verbesserte sich der Gesundheitszustand von Herrn Klaut zunehmend. Sein Lebenswille kehrte zurück und damit nicht nur der Wunsch, sondern auch der Ehrgeiz wieder selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mit Hilfe der Physiotherapie Lichtblau, regelmäßigem Training und einem starken Willen kann er mittlerweile wieder Treppen steigen. Der elektrische Rollstuhl gibt ihm darüber hinaus die Freiheit, sich ohne fremde Hilfe auch außerhalb des Nikolaiheims zu bewegen. Sofern das Wetter es zulässt, ist Herr Klaut nahezu täglich draußen, am Kosenowsee, auf dem Sportplatz, wenn mal wieder ein Fußballspiel ansteht, beim Bäcker oder einfach in der näheren Umgebung, die Natur genießend. Besonders schätzt er an dieser Freiheit, dass er mit Menschen in Kontakt kommt und hier und da ein Pläuschchen halten kann. 

Das Nikolaiheim ist für Herrn Klaut zu einem zu Hause geworden, denn hier ist er auf Menschen gestoßen, die für ihn da sind, die sich um ihn sorgen und ihm einfach mit viel Empathie und Herz zur Seite stehen, so wie Schwester Laura und Carola vom ambulanten Hospizdienst. „Es ist ein gutes Gefühl, nicht allein zu sein. Dadurch fällt es mir auch nicht schwer lustig zu sein.“ Erzählt mir Herr Klaut mit einem Lachen und fügt hinzu, dass er im Nikolaiheim seine Lebensfreude wieder gefunden hat. Ihm ist dabei durchaus bewusst, dass seine Lebenserwartung aufgrund der Erkrankung begrenzt ist. „Aber den 88. Geburtstag kann man ja im Auge behalten.“ fügt er lachend hinzu. Herrn Klaut ist es wichtig, so lange wie möglich, die eigene Selbstständigkeit aufrechtzuerhalten. Dabei schätzt er sehr, wie gut das Personal im Nikolaiheim für ihn sorgt. Nicht nur, dass die Speisenversorgung aufgrund seines Gewichtsverlustes angepasst wurde, sondern dass man auch auf zwischenmenschlicher Ebene für ihn da ist. So erzählt Herr Klaut, dass sich die Mitarbeitenden im Heim nicht nur aus Höflichkeit zu ihm setzen und mit ihm schnacken, sondern, dass sie das wirklich gerne machen. 

Zu den anderen Bewohner*innen in der Einrichtung hat Herr Klaut in den letzten Monaten auch freundschaftliche Kontakte geknüpft. So wie zu Ramona, die er mit seiner wiedergewonnenen Lebensfreude ansteckte und bei einem Fest in der Einrichtung zu einem Tänzchen überreden konnte – trotz ihres amputierten Beines. Herr Klaut wirkt glücklich, als er über seine Fortschritte und die vielen erlebten Momente seit seinem Einzug in das Nikolaiheim berichtet. Für dieses Jahr hat er sich noch ein Ziel gesetzt: Mit dem Bus nach Greifswald zum Eis essen zu fahren. Selbstständig, versteht sich. Dann mal gute Reise, Herr Klaut.

Unser Nikolaiheim Gützkow

Das 1997 erbaute viergeschossige Hauptgebäude hat durch seinen terrassenförmigen Bau mit Südausrichtung eine charmante, moderne Ausstrahlung.

Besonders attraktiv sind die Balkone und Terrassen mit Ausrichtung zur Peene-Niederung, die vor allem im Frühjahr und Sommer zum Verweilen einladen. Der sonnige Wintergarten wird gern für ein Zusammenkommen mit Angehörigen und Freunden genutzt.

Die Ein- und Zweibettzimmer sind geschmackvoll möbliert, können jedoch gern mit eigenem Mobiliar aufgestockt werden. Auf eine individuelle Gestaltung legen wir großen Wert, denn unsere Bewohner sollen sich im Nikolaiheim nicht nur wie zuhause fühlen, sondern ganz und gar zuhause sein.

Im Nebengebäude finden sich Therapieräume und ein Festsaal, den wir z.B. für unsere Veranstaltungen nutzen. Weiter verfügen wir über ein Andachtszimmer, in dem regelmäßig Gottesdienste gehalten werden.

Die gepflegte, weitläufig angelegte Außenanlage mit ihrem Zierfischteich bildet zu jeder Jahreszeit einen attraktiven Erholungsort.

Wie bekomme ich einen Platz im Nikolaiheim?

Der Antrag wird durch den oder die künftige Bewohner:in selbst gestellt bzw. eine:n gesetzlicher Vertreter:in / Betreuer:in.

Ein schriftlicher Antrag wird beim Medizinischen Dienst der zuständigen Krankenkasse eingereicht. Dieser stellt den Hilfebedarf fest und stuft die betreffende Person in einen Pflegegrad ein.

Bitte bei der Krankenkasse anfordern.

Vor der Einreichung des Aufnahmeantrages benötigen Sie ein ärztliches Zeugnis des Hausarztes oder des behandelnden Arztes.

Der Antrag wird durch den oder die künftige Bewohner:in selbst gestellt bzw. eine:n gesetzlicher Vertreter:in / Betreuer:in.

Bitte senden Sie Ihren Antrag an:

Nikolaiheim Gützkow
Karlstraße 6
17506 Gützkow

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  • Der Vertrag wird durch uns erstellt.
  • Anschließend besprechen wir ihn ausführlich mit Ihnen.
  • Selbstverständlich sind Sie jederzeit zu einem Vorgespräch eingeladen.
  • Individuell stimmen wir den Termin Ihres Einzuges mit Ihnen ab.

Unsere Leistungen in Verbindung mit der sozialen Pflegeversicherung

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Alle Infos zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege

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Umgebung und Lage

Das Nikolaiheim liegt am ruhigen Ortsrand von Gützkow mit freiem weitläufigem Blick auf die Peene-Niederung. Das kleine Städtchen mit seinen slawischen Wurzeln befindet sich im geographischen Zentrum Vorpommerns. Die ländliche Umgebung besticht mit ihrer fast unberührten, reizvollen Naturlandschaft des Peenetalgebietes.

Gützkow hat durch seinen idyllischen See sowie die umliegenden Natur- und Landschaftsschutzgebiete insbesondere im Bereich der Peenewiesen einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Die Stadt verfügt durch ihre Nähe zur Universitäts- und Hansestadt Greifswald über eine gute Anbindung an die medizinischen Versorgungseinrichtungen.


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