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Der erste Halt fand an der alten Hubbrücke Karnin statt. Dort wurden die Geschichte und die Bedeutung dieses besonderen Denkmals anschaulich erklärt. Neugierig folgten die Teilnehmenden den Ausführungen der Fachkraft.
Neben der historischen Bedeutung der Hubbrücke standen auch Natur und Umwelt im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erfuhren viel Wissenswertes über die Flora und Fauna am Stettiner Haff. Dabei ging es unter anderem um die Nutzung von Schilf sowie um die Bedeutung des Gewässers für Fischfang, Erholung und Tourismus.

Anschließend führte die Fahrt weiter zum Botanischen Garten nach Mellenthin. Auf einer Fläche von rund 60.000 Quadratmetern konnten die Beschäftigten in verschiedenen Themengärten die heimische Pflanzenwelt entdecken. Der sehr naturbelassene Garten bot gute Möglichkeiten zur Pflanzenbestimmung. Außerdem wurde erläutert, welche wichtige Bedeutung Botanische Gärten für den Erhalt der Pflanzenvielfalt und damit auch für die Menschen haben.

Nach anderthalb Stunden endete die Besichtigung und inzwischen knurrte allen der Magen. Bei einem reichhaltigen und leckeren Buffet blieb anschließend Zeit für viele Gespräche und einen gemütlichen Austausch. Das Wetter zeigte sich zum Abschluss von seiner stürmischen Seite und brachte ein kräftiges Gewitter mit sich. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.

Am Ende waren sich alle einig. Auch die Bildungsfahrt 2026 war wieder ein voller Erfolg.

Unter dem Motto „Brücken bauen für eine inklusive Arbeitswelt“ kamen rund 170 Gäste aus den unterschiedlichsten Bereichen der Arbeitswelt am 16.06.2026 im Solitär Parchim zusammen. Etwa 30 Prozent der Teilnehmenden waren Menschen mit Behinderungen. Schon das zeigte, worum es an diesem Tag ging: Beteiligung, Begegnung und gemeinsames Gestalten. 

Wir waren als Dienst zur betrieblichen Inklusion des Geschäftsbereichs arbeiten des Pommerschen Diakonievereins e.V. aus Greifswald gemeinsam mit einer jungen Frau angereist, die nach einer erfolgreichen Erprobung in einer Kindertagesstätte derzeit auf einem ausgelagerten Bildungsplatz lernt und arbeitet. Ihre Entwicklung zu begleiten und gemeinsam über zukünftige berufliche Perspektiven nachzudenken, macht für uns Inklusion ganz konkret erlebbar. Umso schöner war es, die Veranstaltung gemeinsam zu besuchen, neue Kontakte zu knüpfen und viele inspirierende Ideen für den weiteren Weg mitzunehmen.

Bereits beim Ankommen war eine offene und angenehme Atmosphäre spürbar. Nach und nach füllte sich der Veranstaltungsort mit Menschen aus Politik, Werkstätten, Inklusionsbetrieben, Unternehmen, Verbänden, Forschungseinrichtungen, Beratungsstellen und vielen weiteren Bereichen. Dieser bunte Mix machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.
Ein Wort zog sich wie ein roter Faden durch den Tag: Gemeinsam. Immer wieder wurde betont, dass eine inklusive Arbeitswelt dort entsteht, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Dabei wurde großer Wert auf Leichte Sprache, einen respektvollen Umgang und die Begegnung auf Augenhöhe gelegt.

In Workshops und Gesprächsrunden standen nicht Aufgaben oder Ergebnisse im Vordergrund, sondern der persönliche Austausch. So ergaben sich Begegnungen zwischen Staatssekretären, Werkstattleitungen, Forschenden, Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Menschen auf ausgelagerten Arbeitsplätzen, Beschäftigten aus Inklusionsbetrieben sowie vielen weiteren Akteurinnen und Akteuren. Gerade diese Vielfalt machte die Gespräche besonders wertvoll.

Neben Praxisbeispielen wurden unter anderem die Hamburger Arbeitsassistenz sowie die Arbeit der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) vorgestellt. Die Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit dem Budget für Arbeit: Welche Chancen bietet dieses Instrument? Wo liegen Herausforderungen? Und was braucht es, damit noch mehr Menschen davon profitieren können? 

Besonders interessant war die Vorstellung des Inklusionsbetriebes Mahlwerk der Lewitz-Werkstätten. Die gezeigten Bilder und die persönlichen Einblicke machten deutlich, welche Möglichkeiten entstehen, wenn Menschen die Chance erhalten, ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen. Sehr bewegend war es, einen der Hauptakteure auf der Bühne zu erleben und aus erster Hand zu hören, wie sehr ihn sein beruflicher Weg erfüllt und wie positiv sich dadurch sein Leben verändert hat.

Ein weiterer berührender Moment war die Aussage des Vorsitzenden der Werkstatträte in M-V Ingo Bremer, der betonte, dass Erfolg nicht an einem bestimmten Ort festzumachen sei. Erfolg bedeute, etwas auszuprobieren, neue Wege zu gehen und die Möglichkeit zu haben, den individuell passenden Weg zu finden – sei es in einer Werkstatt, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, in einem Inklusionsbetrieb oder auch mit einem späteren Wechsel zurück. Entscheidend sei, dass Menschen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, um ihre eigenen Wünsche und Ziele verwirklichen zu können.

Für uns war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Sie hat gezeigt, wie wichtig Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit sind, wenn eine inklusive Arbeitswelt gelingen soll. Die vielen Gespräche, Impulse und Beispiele haben Mut gemacht und deutlich gemacht: Inklusion entsteht dort, wo Menschen miteinander statt übereinander sprechen.

Das Drachenbootfest lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Mannschaften nach Greifswald. Rund um das Kanucenter der HSG Uni Greifswald herrschte eine besondere Wettkampfatmosphäre: Trommelschläge, Anfeuerungsrufe und rund 750 Sportler*innen, die sich auf der Kurzstrecke über 250 Meter und auf der Langstrecke über 1350 Meter miteinander messen wollten.

BBW Allstars
Die BBW Allstars des BBW Greifswald sind zusammen gestartet, zusammen nass geworden und haben gemeinsam gekämpft. Die Motivation war riesig und Spaß und Teamgeist standen bei der Mannschaft wie immer absolut im Vordergrund.

Der Tag begann bei strahlendem Sonnenschein – perfekte Bedingungen für die ersten Rennen. Auf der Kurzstrecke konnten die BBW Allstars richtig abliefern. Platz 18 – und im Finallauf mit 1:18,46 gelang sogar der schnellster Durchlauf des Tages. Für den perfekten Rhythmus sorgte Trommlerin Yvonne, die das Team mit jedem Schlag nach vorn gepusht hat.
Dann kam die Langstrecke und mit ihr strömender Regen, Wind, kühle Temperaturen und eine lange Wartezeit auf dem Wasser. Als wäre das nicht genug, hat ein vorbeifahrendes Touristenboot den Allstars noch eine Extraladung Wasser verpasst.

Pudelnass, durchgefroren, aber unbeugsam haben sie sich durchgebissen und auch diese Herausforderung angenommen.
Am Ende steht ein tolles Ergebnis! Kurzstrecke: Platz 18, Langstrecke: Platz 29.

NBS Bugwelle
Auch in diesem 16. Jahr der Drachenbootkarriere der NBS Bugwelle konnte wieder eine gute Mannschaft aus Mitarbeitenden und Betreuten der NBS gGmbH zusammengestellt werden. Dank Trainer „Howie“ wurde daraus über mehrere Trainings hinweg ein richtiges Team.

Voller Aufregung ging es in den Renntag. Trotz des Wetters war die Stimmung gut und nach den ersten gewonnenen Einzelrennen stieg die Motivation noch einmal deutlich an. Es wurde klar: Mit etwas Biss war eine gute Platzierung möglich. Am Ende konnte im Finale bei den Fun-Booten auf der Kurzstrecke mit Rang 11 eine großartige Platzierung erreicht werden.

Bei der darauffolgenden Langstrecke erwischte ein Regenguss das Team schon auf dem Hinweg richtig, und alle fröstelten. Nach dem Start wurde jedoch schnell die Körpertemperatur wieder hochgefahren. Es folgte ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur letzten Sekunde, das die NBS Bugwelle knapp für sich entscheiden konnte, indem das Team alles aus sich herausholte, was die Mannschaft noch einmal zusammenschweißte.
Am Ende stand ein verdienter 20. Platz in der Gesamtwertung, der alle erschöpften Paddler*innen mit Stolz erfüllte.

Pommersche Wellenreiter
Als drittes Team der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie waren die Pommerschen Wellenreiter der Greifenwerkstatt beim Drachenbootfest dabei. Das inklusive Team setzte sich aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen.

Schon im Vorfeld hatte sich die Mannschaft intensiv auf den Wettkampftag vorbereitet. Insgesamt sechs Trainingseinheiten lagen hinter den Pommerschen Wellenreitern, bevor es an den Start ging. Für viele Beteiligte waren sowohl die Trainings als auch die Teilnahme am Drachenbootfest eine große persönliche Herausforderung.

Auf der Kurzstrecke belegte das Team am Ende Platz 25. Die Langstrecke konnte nicht absolviert werden. Auch wenn es sportlich der letzte Platz war, überwog bei allen der Stolz auf die eigene Leistung. Für die Pommerschen Wellenreiter zählen nicht nur Zeiten und Platzierungen, sondern vor allem der Mut, etwas Neues zu wagen, die gemeinsame Vorbereitung und das Miteinander.
Die Teilnahme war für viele ein wichtiger persönlicher Schritt. Alle brachten sich ein, unterstützten sich gegenseitig und meisterten gemeinsam drei Renndurchläufe.

Ein Tag voller Teamgeist
Das 24. Greifswalder Drachenbootfest zeigte eindrucksvoll, wie viel Kraft in gemeinsamer Vorbereitung, gegenseitiger Unterstützung und sportlichem Einsatz steckt. 
Ob Sonnenschein oder Regen, Kurzstrecke oder Langstrecke, Kampf um gute Platzierung oder Bewältigung persönlicher Herausforderungen, alle Paddler*innen sind über sich hinausgewachsen.

Ein großes Dankeschön gilt allen Teams, Trainer*innen, Unterstützenden, Anfeuernden und Organisierenden. Sie alle haben dazu beigetragen, dass das Drachenbootfest für die Teams der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie zu einem unvergesslichen Tag wurde.
 

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Wer wir sind

Der Pommersche Diakonieverein ist ein evangelischer Träger sozialer und wirtschaftlicher Dienstleistungen und Teil der Unternehmensgruppe Pommersche Diakonie. Wir haben 13 Standorte in und um Greifswald. Zu unseren Angeboten gehören Pflegedienstleistungen, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und zahlreiche Angebote. 

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